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Pädagog*innen

Melanie Pfeiffer

Nach spannenden und prägenden Jahren in anderen Einrichtungen ist Melanie seit Ende 2017 Teil des Kinderhauses. Ihre Erfahrungen aus der Naturpädagogik fließen als fester Bestandteil mit dem montäglichen Waldtag in die Kinderhauswoche ein.

 

In ihrem ersten Jahr durfte sie Eberhard Leicht über die Schulter blicken, der hier viele Jahre gewirkt hat. Nun freut sie sich darauf mit ihren Kolleginnen, den Eltern und Kindern ein lebendiges Kinderhaus mit tragenden und bewährten Elementen aus seiner Zeit weiter zu gestalten.

Das Kind selbst, sein familiäres und soziales Umfeld stehen für sie im Mittelpunkt, wenn es darum geht Beziehungsarbeit so zu gestalten, dass alle wachsen und sich entwickeln können. Im Kinderhaus erlebt Melanie durch die Nähe, das aufeinander angewiesen sein und den regelmäßigen Austausch in der kleinen Gemeinschaft, sehr fruchtbare Bedingungen für Entwicklungsprozesse.

 
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Über das Kinderhaus sagt sie: 

„Kinder erleben hier einen Ort an dem sie selbst wirksam werden können. Hier können sie konkret, aktiv und vorrangig mit Natur - Materialien Erfahrungen sammeln, sich in Muse- und Rückzugszeiten mit sich selbst verbinden und in einer sehr überschaubaren Gruppe auf ihre Gegenüber einlassen.

Kinder, Eltern und Betreuer*innen haben hier die Möglichkeit sich authentisch mit dem zu zeigen, was sie bewegt und beschäftigt. Im Austausch miteinander legen wir Wert auf einen achtsamen und wertschätzenden Umgang. Mir ist es wichtig sowohl für die Kinder als auch für uns, Fehler als Wachstumspotential zu erachten. Eine Aussage von Rumi, einem persischen Philosophen des 12. Jahrhunderts erinnert mich immer wieder daran: „Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort – dort treffen wir uns.“ 

Für mich spielen die Rhythmen, die uns die Natur im Jahreslauf vorgibt eine wichtige Rolle. Durch die jahreszeitlichen Feste, die wir miteinander gestalten und feiern, wird uns wieder bewusster, dass wir alle Teil dieses lebendigen Organismus Erde sind. So lernen wir diesen gemeinsam als schützenswert und nährend zu betrachten.“

 

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Sabine Hildebrand

Sabine ist dem Kinderhaus seit vielen Jahren inniglich verbunden. Ihre beiden Söhne besuchten von 2000 bis 2007 das Kinderhaus und so konnte sie in dieser Zeit bereits als Mutter, aktiv am Kinderhausleben teilnehmen. Seit 2010 ist Sabine als Erzieherin tätig. 

 

Über das Kinderhaus sagt sie:

„Das Zusammensein mit den Kindern bereitet mir größte Freude und die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und den Eltern bereichert mein Leben auf ganz besondere Weise. Die Arbeit im Kinderhaus ist eine fortwährende Einladung mir selbst auf die Spur zu kommen - jeder Tag, jede Begegnung, jede Erfahrung ist wertvoll. Im Kinderhaus übe ich mich „Vorbild-lich“, respektvoll und in Liebe konsequent zu sein. Ich lerne hintergründig zu schauen und nicht nur vordergründig zu sehen.“

Lisa Beutel

Lisa ist es ein großes Anliegen, mit Menschen, Tieren und der Natur im Einklang zu leben:

 

Alles ist miteinander verbunden und wir benötigen einander. Die wichtigste Grundlage hierfür ist eine wertschätzende, achtsame und aufrichtige Beziehung - untereinander und zu sich selbst.

Aus dieser Grundhaltung heraus fühlen die Kinder sich angenommen und geborgen, wodurch sie sich entfalten und ihren Platz einnehmen können.“

 

Lisa schätzt es sehr, allen Menschen im Kinderhaus auf diesem Weg zu begegnen, sich aufeinander einzulassen und das Kinderhaus gemeinsam zu gestalten.

Julia Koril

Julia Koril, 1986 geboren, arbeitet zu 20% im Kinderhaus.

Sie ist gelernte Erzieherin und hat Soziale Arbeit (BA) studiert. Sie war in Kitas, Schulkindeinrichtungen, im Jugendbereich und in Beratungsstellen tätig.

 

Über Ihre Erfahrungen mit dem Kinderhaus sagt sie:

 

Es ist für mich ein Ort der Wärme, der Begegnung und des gegenseitigen Vertrauens. Alle dürfen so sein, wie sie sich gerade fühlen und haben Interesse an den Lebenslagen der Mitmenschen. Das schätze ich sehr. Da ich ein Stück meiner Kindheit in diesem Haus verbringen durfte, ist das Kinderhaus mit samt der Umgebung und dem Wald für mich auch ein Ort der Heimat.

 

 
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Für mich ist das Kinderhaus ein ideales Beispiel für die positiven Aspekte einer Einrichtung. Unabhängig davon wie alt die Menschen in den unterschiedlichen Einrichtungen waren, in denen ich gearbeitet habe, fand größtenteils dann Entwicklung statt, wenn es Raum für konstruktive Gespräche gab, wenn einander zugehört wurde und wenn die Freiheit bestand, eigene Gedanken äußern zu können und Fehler machen zu dürfen. Vertrauen, Humor und Flexibilität lockerte stets das Rahmeninnere und der Rahmen wurde bestenfalls aus Ernsthaftigkeit, Ritualen, Gerechtigkeit und Struktur gebildet.“

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Florentina Duerden (in Elternzeit)